Vom 1. bis 3. März 2018 findet an der Hochschule Merseburg die nächste, inzwischen sechste Tagung zur systemischen Sozialarbeit statt. Eingeladen sind SozialarbeiterInnen aus Praxis und Wissenschaft sowie VertreterInnen angrenzender Berufe, die Lust darauf haben, aus systemischer Perspektive Neues zu entdecken und zu erleben.

Der Tagungstitel wurde von den Studierenden des Masterstudiengangs entwickelt: Du siehst was, was ich nicht sehe – er kann uns daran erinnern, dass es außer unserer eigenen immer auch noch viele weitere Perspektiven gibt, dass wir mehr sehen und erleben können, wenn wir die Blicke und Blickwinkel der anderen mit einbeziehen, dass wir auf die Anderen neugierig sein und uns dafür interessieren können, was und wie sie etwas sehen, dass wir mit den unterschiedlichen Ansichten spielerisch umgehen können, dass wir besser und wirkungsvoller arbeiten, wenn wir auch andere als unsere eigenen Perspektiven in Betracht ziehen. Unsere Gegenüber werden für uns zu ExpertInnen ihrer Perspektiven – so wie wir ExpertInnen unserer eigenen Blickwinkel und Positionen sind. Im Austausch und Dialog, in der Auseinandersetzung und Begegnung, durch Anschauung und Ansehen können wir nur gewinnen: wir haben mehr vom Leben und von unserer Arbeit, wenn wir uns einlassen auf das, was die anderen sehen.

 

Insgesamt werden wir auf dieser Tagung wieder rund 200 interessierte Kolleginnen und Kollegen sein. Ausführlichere Informationen zum Programm, zur Anmeldung und zur Organisation finden Sie auf diesen Seiten. Anmeldungen sind hier möglich. Wenn Sie noch Fragen haben, schreiben Sie uns an tagung@du-siehst-was.de, wir melden uns dann gerne.

 

Die Tagung Du siehst was, was ich nicht sehe wird von Johannes Herwig-Lempp, Julia Hille und den Studierenden des Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit (sysoma) veranstaltet. Sie finanziert sich über den Masterstudiengang Systemische Sozialarbeit, aus den TeilnehmerInnen-Beiträgen sowie durch einen Zuschuss der Hochschule Merseburg.

 

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